Wenn ein Grundstück, das Sie kaufen möchten, im Altlastenkataster auftaucht, so ist das erst einmal ärgerlich und beängstigend. Schnell kommt einem das Schreckgespenst in den Kopf, dass irgendwelche verwegenen Gestalten hier fässerweise Öl ausgekippt oder Asbest verbuddelt haben. Meist ist es aber viel harmloser. Es reicht schon aus, wenn in der Nähe einmal eine Tankstelle war, weil hier ganze Straßenzüge im Altlastenkataster von Hannover erfasst sein können oder aber vielleicht war einfach nur eine Firma angemeldet, die rein vom Wesen her mit Altlasten zu tun haben könnte. Wir haben das bei einem Mehrfamilienhaus, Baujahr 1996 gehabt. Der Käufer rief mich ganz aufgeregt an, dass er herausgefunden hätte, dass das ganze Grundstück verseucht sei. Daraufhin habe ich mich mit der zuständigen Behörde, hier der Landeshauptstadt Hannover, Untere Bodenschutzbehörde, im Bauamt in Verbindung gesetzt. Schnell konnte eine Erklärung gefunden werden: Einer der Bewohner, der nebenberuflich als Entrümpler tätig war, hatte an seiner Heimatadresse seinen Firmensitz angemeldet. Alleine hierdurch rutschte das gesamte Grundstück mit allen 30 Wohnungen als Verdachtsfläche in das Altlastenkataster.

In der Regel weiß ein Makler durch Informationen des Eigentümers, was einmal auf dem Grundstück gebaut war. Und wenn Sie sicher gehen möchten, dass hier alles in Ordnung ist, dann fragen Sie den Makler Ihres Vertrauens einfach nach einem Auszug aus dem Altlastenkataster. Wir bei fesser:immobilien besorgen diese Informationen gern für die von uns betreuten Objekte, denn Transparenz ist uns bei unseren Verkäufen sehr wichtig. Denn schließlich sollen ja Käufer und auch Verkäufer den vollen Service bei unserer Dienstleistung bekommen.

Unter https://www.hannover.de/content/search?SearchText=altlastenverzeichnis können Sie selbst weitere Informationen zum Altlastenkataster und Altlastenverdachtsflächen bekommen und die Ansprechpartner im Bauamt finden.