Mietspiegel Hannover – oft genannt, doch wie liest man den eigentlich?

Da in Hannover und einigen Umgebungsgemeinden, z.B. in Langenhagen, die sogenannte „Mietpreisbremse“ gilt, die Vermieter verpflichtet, nur noch im Preisbereich des Mietspiegels zu vermieten (Ausnahmen: siehe Beitrag „Mietpreisbremse – was bremst die eigentlich?“), möchten wir Ihnen heute erklären, was der Mietspiegel in Hannover eigentlich aussagt.

Zuerst einmal muss man die Wohnlage feststellen. Dabei geht es nicht um eigene Eindrücke, sondern die Gemeinde hat jede Straße zwischen einer „normalen Wohnlage“ und einer „guten Wohnlage“ unterschieden. „Schlechte Wohnlagen“ gibt es hierbei genauso wenig wie „sehr gute Wohnlagen“. Objekte in Waldhausen oder Bestlagen im Zooviertel oder Kirchrode sind also auch nur „gute Wohnlagen“, während auch soziale Brennpunkte in Mühlenberg oder Alte Heide als „normale Wohnlagen gelten“. Daher gibt es in den einzelnen Quadranten auch keinen festen Preis für einen Quadratmeter Wohnfläche sondern es gibt eine Spanne mit einem Mittelwert.

Weiterhin ist die Ausstattung der Wohnung in einem bestimmten Punktesystem zu erfassen und die Wohnungsgröße sowie das Baujahr des Hauses zu berücksichtigen. Im Spaltensystem können Sie sich dann anhand der Ausstattungspunkte im oberen, mittleren oder niedrigen Bereich bewegen. Der Durchschnittswert pro m² Miete ist ebenfalls angegeben.

Auszug aus dem Mietspiegel Hannover

Das Straßenverzeichnis finden Sie hier:

https://www.hannover.de/content/download/645261/15279846/file/Wohnlage_Hannover_Stra%C3%9Fenverzeichnis2017.pdf

 

Den Mietspiegel Hannover finden Sie hier:

https://www.hannover.de/content/download/220252/3486913/file/Mietspiegel+Hannover_2017+%28final%29.pdf