Umgeben von viel Grün liegt Kirchrode im Südosten von Hannover. Das ehemals eigenständige Dorf gehört seit 1907 zu Hannover und bildet mit Bemerode und Wülferode den sechsten Stadtbezirk. Rund 12.000 Menschen leben hier. Ihr Einkommen bewegt sich zwischen 1.500 und über 3.500 Euro. Die Altersstruktur ist ausgesprochen ausgewogen. Immobilienmakler Sebastian Fesser erklärt: „Die gehobene Wohnlage spricht Menschen aller Altersklassen an.“

Tatsächlich punktet Kirchrode auf ganzer Linie. Gute Anbindung an die Öffis? Vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke? Jawoll. Natur drumherum? Haken dran. Die Stadtbahnlinie 5 bringt die Kirchröder in etwa 15 Minuten in die City. Alle Dinge des täglichen Lebens bekommt man aber auch problemlos direkt vor der Haustür. Zwei Drogeriemärkte, vier Bäckereien, zwei Supermärkte, diverse Blumengeschäfte und Banken – alles da.

Und natürlich (Trommelwirbel): die Eisdiele. Sie befindet sich am Großen Hillen auf der Tiergartenstraße. Soravia lautet ihr Name, doch der wäre gar nicht nötig. Für die Kirchröder gibt es eben nur diese eine, einzig wahre Eisdiele. Inhaber William Olivotti hatte schon in jungen Jahren eine ausgeprägte Passion für Eis. Mit 17 verließ er seine Heimatdorf bei Cortina d’Ampezzo in den Dolomiten und reiste nach Hannover. Zunächst jobbte er im Soravia, 1987 übernahm er das Geschäft. Im Keller des Ladens rührt er bis heute eigenhändig köstliche Eiscreme nach traditionellen Rezepten an.

Makler Sebastian Fesser bestätigt: „Wer in Kirchrode ist, kommt an der Eisdiele nicht vorbei.“ So geschah es, dass das Geschäft seine Bekanntheit auf ganz Hannover ausweiten konnte. Kleiner Tipp für alle, deren Augen häufig größer sind als der Magen: Die Kugeln sind von bemerkenswerter Größe.

Der historische Ortskern befindet sich am Großen Hillen. Anfang der 1980er Jahre gab es erste Überlegungen, wie der Platz zu einem angenehmen Aufenthaltsort für die Bürger gestaltet werden könne. Eine Skulptur des Künstlers Fidelis Bentele sollte aufgestellt werden. Das Testament des kinderlosen Ehepaares Sophie und Wilhlem Lück gab den Anstoß zur Aufstellung eines Kunstwerkes im öffentlichen Raum und bescherte dem Bürgerverein 35.000 DM. Eine Bronze-Skulptur des Künstlers Fidelis Bentele sollte es werden, entschied der Verein. 25 Bürger stellten weitere 35.000 DM zur Verfügung, um die gewünschte Skulptur finanzieren zu können.

Seit 1984 stehen nun die zwei bronzenen Damen auf dem Platz am Großen Hillen und halten ein Schwätzchen, einen sogenannten Klönschnack. So erhielt der Platz seinen Namen: Klönschnackplatz.

Wer in Kirchrode Erholung in der Natur sucht, erreicht schnell die Eilenriede oder den 86 Hektar großen Hermann-Löns-Park. Ein weiteres wunderbares Ausflugsziel ist der Tiergarten. Auf dem 112 Hektar großen Gelände können die Besucher herrliche Spaziergänge unternehmen. Und dann steht da plötzlich ein Wildschwein mitten auf dem Weg. Keine Seltenheit im Tiergarten Hannover. Hier laufen nämlich Dam- und Rotwild, Rehe sowie eben erwähnte Wildschweine frei herum. Durchs Gebüsch huschen Füchse, aus den Wiesen lugen ein paar Schlappohren und in ausgehöhlten Baumstämmen hausen seltene Fledermausarten.

Zu verdanken hat Hannover den Tiergarten Herzog Johann Friedrich. Er ließ ihn 1678/79 für die Hofjagd anlegen. Die erste im Jahr 1680 erlebte der Herzog allerdings nicht mehr. 1799 machte König Georg III. das Gebiet für die Bevölkerung zugänglich.

Heute findet jedes Jahr am zweiten Oktoberwochenende das Tiergartenfest statt. Es ist ein kleines Dankeschön des Forstbetriebs an die fleißigen Kinder, die ihre gesammelten Kastanien und Eicheln dem Tiergarten als Futter für die Tiere schenken.

Weil so viel Bewegung an der frischen Luft hungrig macht, hat Kirchrode auch einige Leckerbissen in Sachen Gastronomie zu bieten. In der Taverne (Tiergartenstraße 138) gibt es hausgemachte Pasta und andere italienische Speisen. Direkt daneben, im Bambus Garden, wird Köstliches aus der asiatischen Küche serviert. Bei den Portionsgrößen schadet es übrigens nicht, Hunger mitzubringen. Großartige Pizzen gibt es im Ristorant Gianni (Großer Hillen 12-14). Mediterrane Gerichte, die ihren Ursprung in der griechischen Küche finden, gibt es im Restaurant Mardal (Mardalstraße 12).

Bevor nun alle Leser die Umzugskartons packen, um in eine hübsche Eigentumswohnung nach Kirchrode zu ziehen, werfen wir doch einen kurzen Blick auf die Statistik. Seit 2010 steigt der Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien in Kirchrode stetig an. Damals lag er noch bei durchschnittlich 1.467 Euro. Mittlerweile ist er auf 2.975 Euro geklettert. Auf ein einziges Objekt kommen durchschnittlich 90 Interessenten. Wer bereits Eigentum in Kirchrode besitzt und über einen Verkauf nachdenkt, ist bei fesser:immobilien an der richtigen Adresse. Das Makler-Team rund um Geschäftsführer Sebastian Fesser steht Kunden von der ersten Begutachtung des Objekts bis zur notariellen Beurkundung professionell zur Seite.

 

 

Klönschnack in Kirchrode (Bernd Schwabe unter cc 3.0-Lizenz)

Tiergarten Hannover